Kapitel II

Kapitel II

----------------

HEBRÄISCHE SPRACHE

 

I

DIE GÖTTLICHEN NAMEN

Während wir wünschen, die Ähnlichkeiten des Berichteten (bezüglich) der keltischen und hebräischen Sprachen zu zeigen, sehen wir uns veranlasst ein längeres Referat, welches notwendig ist, voranzustellen. Man wird es uns verzeihen, da uns die beschriebenenBibelgeschichten durch ihre rebellische Natur [Darstellung] mit umfassender Aufmerksamkeit fesselte. Der Beginn der Menschheit wird uns dort mit einer bemerkenswerten Richtigkeit erzählt. Der heilige Historiker führt sein Werk mit Treue und Ehrlichkeit ausEr übertreibt nicht die großzügigen Tatsachen, und wirft keinen Schleier auf die kriminellen Aktivitäten. Die göttlichen Worte erscheinen in ihrer ausdrucksstarken und ernsten Sprache, in voller Größe [Erhabenheit] und Majestät; die menschlichen Tatsachen verlaufen dort mit der größten Klarheit, ohne [nichtsnutzige] Rede ohne Exkurs [Abschweifend] den vorgestellten Verlauf [der Geschichte]

...

- 28 -

der prächtig daraus hervorstrebt, werden wir aber nicht studieren und suchen. Wir hätten uns lebhaft gewünscht auf sie [die verlaufende Geschichte] aufmerksam zu machen; aber wir haben uns einfach darauf beschränkt, die in den Bibelgeschichten vorkommenden reinenNamen der Männer, deren Charakter und ihr Leben [das sich dort wiederspiegelt] zu schildern, diese [Namen] enthalten eine Bedeutung in vollkommener Übereinstimmung zu unserem hinweisenden Interpretationsversuch. Ein Gedanke, der einem dabei ganz natürlich in den Sinn kommt, ist dieser hierindem wir bei der Sprache der Tectosagen vermuten, dass sie die wahre keltische Sprache ist, erscheintes bei ihr [der Sprache] unerlässlich, das die reinsten (wahrseienden) Ausdrücke dieser Sprache, in den Namen ihrer Familienchefs, die durch ihre Ausbreitung fast das ganze Universum gefüllt haben, häufig daneben stehend sein müssten. Man lässt also, die Vaterschaft der keltischen Nation und der Cimbrischen [Nation] wieder an Gomer, dem ältesten Sohn von Japhet zurückgehen; es müsste also in der angelsächsischen Sprache, die wir von nun an die keltische Sprache nennen werden, mit dem Hebräischen sowie in ihren einsilbigen [Wort-] Enden dieser zwei Sprachen, zu einer gewissen Übereinstimmung kommen, für eine große Ähnlichkeit braucht es mindestens einen großen Teil der Wörter, die sich aus den sauberen (reinen) Namen zusammensetzen, damit dies von einer Gesamtheit der Sprache zeugt. Dieser Gedanke hat ein sehr sicheres Fundament, damit wir nicht unaufmerksam (oberflächlich), falls die keltische Sprache die ersten Namen, der in den Büchern zitierten Männern, wird erklären können, die von

- 29 -

Moses, und auch von einigen anderen Hebräern abstammen.

Es ist hier notwenig, darauf hinzuweisen, dass bei den Hebräern Babylons, infolge der Gefangenschaft verlängerte Aufenthalt, einen katastrophalen Einfluss auf ihre Sprache ausgeübt hat. Eine beträchtliche Anzahl von chaldäischen Ausdrücken hat sich dabei in diehebräische Sprache eingeschlichen, von der sie [die Sprache] von da an, sehr entstellt wurde. Nach der Gefangenschaft änderte sich der ehemalige Charakter [Merkmale] der hebräischen Schrift und wurde ersetzt durch die chaldäische Charaktere. Nach der Gefangenschaft,bemühte sich Esdras (1), der geschickte (kunstfertige) Doktor des Gesetzes von Moses, das Volk durch dieses Gesetz des Herrn zu unterrichten, ihnen also das lesen der heiligen Schrift wieder zu ermöglichen, da die Juden schon an den (chaldäischen)[falschen] Charakter gewöhnt waren. Er wurde aber nicht nur verpflichtet, die heilige Schrift in dem vom Volk überlieferten Charakter zu übersetzen, sondern auch die ehemalige reine hebräische Sprache, die die Mehrzahl der Juden nicht mehr verstand, sondern die im Moment gesprochene und aus einer Mischung aus Hebräisch und Chaldäisch zusammen gesetzten Sprache, zu übersetzen. Dieses beweist, welche zwingende Notwendigkeit, bei der von Esdras gemachten Übersetzung bestand, dies ist die unüberwindbare Schwierigkeit, die von Historiker Josephus empfunden wurde, als er versucht hat, die reinen hebräischen Namen aus der hebräisch-chaldäischen Sprache zu erklärenauch sie [die Namen] haben für gewöhnlich allen Anstrengungen seines Scharfblicks wiederstanden.

...

- 40 -

...

In den hebräischen Schriften wird Cain wie Qin geschrieben in der keltischen Sprache wurde das Wort to coin (coin)[Ecke, Winkel, Zipfel] durch Geld schlagen, dafür erfunden. Ist damit nicht die konventionelle Wertbezeichnung, die den Wert von Währungen und denechten Sinn des Wortes Cain darstellt, erfunden worden? Die zu heftige Liebe nach Gold und Geld, erstickt sicher die großzügigen (edlen) Gefühle, und bewaffnet für gewöhnlich die Hand der Mörder mit mörderischem Eisen [-Waffen]. Cain war einhundert sechszehn Jahre alt, als er das abscheuliche Verbrechen beging, worauf man ihn verfluchte. Man kann Gerechterweise, die Männer für sehr zahlreich halten, wenn Cain, die göttliche Drohung beantwortet mit<< Jedermann der mich finden wird, der wird mich also töten. << Die schnelle Vermehrung der menschlichen Art, hat im Geiste den Gedanken der damit verbundenen Überlieferungen, des Austausches in Geld und Gold gebären lassen müssen, und wurde [somit] dadurch ersetzt. Abel ist der zweite Sohn von Adam und Eva, aber seine Mutter hat ihm diesen Namen nicht gegeben. Joseph lässt ihn [den Namen] vom hebräischen Wort ebel Trauer, ableiten; denn, durch den Tod von Abel, hatte die Trauer ihre erste Erscheinung auf der Erde. Um den Sinn des Wortes Abel richtig erfassen zu können, welchen Joseph uns anzeigt, darf man nicht aus dem Auge verlieren,

- 41 -

das dies ein sehr häufiger Ausdruck in den heiligen Büchern ist, und damit den Tod und das Grabmal bezeichnet; inferni das ist der Ausdruck für die Hölle, während infernus aus dem Osten (kommend) die Missbilligung und die Verfluchung von der Qual des Ortes ausdrückt; als erstes im Osten, empfahl Salomon dem (im Wort befindlichen) Sinn, David, seinem Sohn Joab für seine Verbrechen zu bestrafen : << Ihr werdet,

>> spricht er, im Hinblick auf Eure Weisheit;

>> nicht erlauben werden, nachdem er gealtert ist in

>> Straflosigkeit (unbestraft)[wegen] seines Verbrechens in Frieden hinunter gehen

>> im Raume [Umgebung] des Grabmals; et non deduces canitiem (und von der weisen

Schlussfolgerung)

>> ejus ad inferos ((Divinae Majestatis (oder Schöpfer) und seinem Untergang)) (1Orig.)

Abel stellt das erste Bild des Todes durch das abscheuliche Verbrechens seines ältesten Bruders dar, -to ape (èpe), nachahmen, das Bild sich vorstellen von ...hell , Hölle. Das [Wort-] Ende ebel oder èpel bezeichnet den Ausdruck des seelischen Verlustes des zweitenSohnes von Adam, dieser hat den Schmerz seiner unglücklichen Eltern wiederbeleben müssen, der nach dem Brudermord von Cain und der Benennung (dadurch) über einen solch lang währenden Zeitraum, folgte.

...

...

- 69 -

...

V

MOSES UND DIE HEBRÄER IN DER WÜSTE

Moses wurde inmitten dieser beklagenswerten Umstände geboren, und nachdem seine Mutter ihn vorher drei Monate heimlich verborgen hielt, legte sie ihn dann an das Ufer des Flusses, wo Gott durch seine barmherzige Verfügung sowie seiner Vorsehung, die Tochter des Pharao heranzog. Berührt von der Schönheit des Kindes, << Sie nahm es als ihr Kind an und nannte es Moses, weil, sagte sie, ich es herausgezogen habe aus dem Wasser. >> (1Orig.)

...

- 70 -

Der Name Moses, leitet sich aus einer streng (ausgelegten) Übersetzung des hebräisch - chaldäischen, ab; das Ende des Namens [ses] ist eine Anspielung auf die besondere Position des Hohen Kindes an Hof des Pharao und an der Vorgehensweise der Tochter des Pharao,dieses Kind aus den Ufern des Flusses herauszuziehen, wo dieses hingelegt wurde. Die Annahme (Adoption) von Moses, durch die Tochter des Pharao, befreite es von den Arbeiten auf den Feldern sowie von der schrecklichen Unterdrückung, unter der seine (Glaubens-) Brüder stöhnten (ächzten). Er war folglich nicht mehr gezwungen, die Früchte (das Korn) zu ernten und zu transportieren, in die, zu diesem Zweck errichteten Scheunen um dieses auszudreschen, und es ist eine sehr einfache und sehr klare Erklärung des Namens von Moses, durch die keltische Sprache gegeben – to mow () (Heuhaufen, mit dem Gesicht eine Grimasse ziehen), die Ernte einbringen, abmähen, - to ease (ise) (sich beruhigen, befreien, stehlen), sich erretten. – (Flavius) Josephus hebt hervor, dass, der von den Wassern befreite Moses – Name, eine ägyptische (Wort-) Zusammensetzung war, indem er sagt, mo zeigt uns das Wasser an und iseübersetzt sich mit befreien (von). Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Moses von der Tochter des Pharao gegebene ägyptische Bezeichnung, bedeutete, dass sie ihn aus den Wassern des Nil errettet hat, während (die Bedeutung die) die Hebräer, seine Brüder, dafür kannten, sich vor allem auf die Erziehung am Hofe des Königs bezog.

...

- 77 -

VI

JOSUÈ - JÈSUS ERLÖSER- GOLIATH UND DAVID.

Die Aufgabe von Josuè wurde durch die denkwürdigen Worte gut bestimmt. Er wurde zum Heerführer der Hebräer berufen, er musste den Boden von Chanaan erobern und diesen geschickt zwischen den Stämmen aufteilen, aber die Autorität, die er empfing, wurde in seiner Familie nicht erblich Er hatte einfach die Funktion des Stellvertreters gegenüber dem Herrn auszuüben, und Gott behielt sich das absolute Kommando seines Volkes vor. Die direkte Regierung Gottes gegenüber den Hebräern dauerte von Ihrem Auszug aus Ägypten bis zu dem Tag, als das Volk einen König verlangte, der dieselben Rechte besaß, wie die Könige der benachbarten Nationen. ...

...

- 78 -

...

Die hebräisch - chaldäische Sprache ist zu machtlos, Josuè, wörtlich zu übersetzen. Der einzige Ausdruck den sie sich in ihrer Deutung (Auslegung) vorstellen konnten ist iehoscua, (Er-) Retter, und diese (Auslegung) ist noch weit entfernt von der genauen Zusammensetzung von Josuè. Auch die hebräische Übersetzung von Josuè zu iehoscua, (Er-) Retter, hat sie nur den Namen von Jesus vermuten lassen,...

- 79 -

...

Der befreiende und rettende Sinn musste also im Namen des Herrn Jesus enthalten sein, nach der Erklärung des Engels wird der vollkommene Sinn des Ausdrucks (Jesus) durch die zwei keltischen Verben wiedergegeben to ease (ise), zu befreien, to sway (souè)(franz. soue – Schweinestall oder -Suhle), regieren (beherrschen), diese entsprechen in vollkommener Übereinstimmung dem hebräischen Ausdruck, der in issa wiedergegeben wird, Jèsus, und stellt einen wesentlichen Unterschied zwischen dem Namen von Josuè und jenem von Jèsus dar. Die arabische Sprache bestätigt diesen Unterschied zwischen den zwei Namen; man weiß, dass die Araber, Jèsus Sohn von Maria, mit Aissa ben Mariam, übersetzten.

Diese so einfache Interpretation der hebräischen Namen durch die Sprache der Tectosagen beweist uns, dass diese Sprache, letztendlich wirklich jene, der ersten Zeiten war.

...