Jacques Cholet

 Quelle: Sabina Marineo, 2007, Die verborgene Kirche des Grals, Seite 173/174

 

Bereits 1959 hatte Ingenieur Jacques Cholet seine eigenen Forschungen in Rennes-le-Château betrieben. Cholet verfasste im Jahr 1967 einen Bericht dazu, den sogenannten „Rapport Cholet“. Der Ingenieur kam aus Paris. Er hatte drei oder vier Pergamente der Familie Amaury-Montfort in die Hände bekommen, die einen sehr detaillierten Plan der Kirche Sainte-Marie-Madeleine samt einiger Templerverstecke zeigten.

Angesichts der Tatsache, dass Simon de Montfort im 13. Jahrhundert der Herr von Reddam und des Rhedesiums war, ist die Existens eines solchen Amaury-Montfort-Dokuments sicherlich glaubwürdig. Interessant ist allerdings in diesem Zusammenhang die Information, dass die Templer mehrere Verstecke in dieser Kirche angelegt hatten.

1959 besorgte sich Cholet eine Erlaubnis bei der Gemeinde von Rennes-le-Château und begann zusammen mit seiner Frau und seinem Schwager die Kirche sehr gründlich unter die Lupe zu nehmen. Der Pfarrer Rigaud aus Couiza kontrollierte die Arbeiten. Der Ingenieur fan Hinweise auf unterirdische Räume, doch musste er dieses erste mal seine Recherchen aus finanziellen Gründen unterbrechen. Einige Jahre später kam er erneut nach Rennes und nahm seine Untersuchungen wieder auf. Bei dieser zweiten Unternehmung wurde Cholet wieder fündig: Die Templerverstecke kamen ans Licht.

Doch nach drei Monaten eifriger Arbeit sah sich der Ingenieur plötzlich gezwungen seine Forschungen zu beenden. Der Grund dafür war ein seltsamer, verdächtiger Unfall. Eines Tages, als er die Kirche verließ, viel ein riesiger Holzbalken vor seine Füße; der Ingenieur erblickte eine menschliche Gestalt, die schnell davonlief. Seitdem war er überzeugt, das Opfer eines Mordversuchs gewesen zu sein. Die Polizei konnte tatsächlich feststellen, dass der Balken aus einem Haus des Dorfes stammte, das gerade restauriert wurde. Jemand hatte den Balken mit Seilen aus Nylon über der Tür der Kirche befestigt. Schockiert verließ Cholet das Dorf und kehrte nie wieder zurück.

Sieben Jahre später, 1967, schrieb er seinen Bericht.

  

„Rapport Cholet“

Quelle d. Übersetzung:  ©  by Jürg Caluori, Markus Menzendorff, Michael Meurer, Privatarchiv


1) Zur Zeit der Gallier, gab es an diesem Ort einen Tempel der dem Gott ARA geweiht war; von diesem Namen leitet sich der Namen Rennes-le-Château ab; die erste Deformation verdanken wir den Westgoten: Radaès, aus dem Rada, Rédé, Rédéa, Rèda Castel und schlussendlich Rennes-le-Château wurde. Die Kelten verehrten den Gott Arès und um ihm möglichst nahe zu sein, platzierten sie sich auf einem Berg, machten aber alles um sich zu schützen; eine Kaverne, nahe bei einem Berggipfel war für sie der ideale Kultort; bei Rennes-le-Château gab es eine Grotte, sehr nahe beim Gipfel. Dieser Kult hielt sich bis zur Evangelisation der Gegend; dem Brauch der Epoche folgend erbauten die Priester oder vielmehr die Gläubigen auf dem Ort des alten Altars die Kirchen. Der alte Tempel befindet sich unter der Kirche der Heiligen Magdalena, die während Jahrhunderten nie den Standort gewechselt zu haben scheint, auch wenn sie mehrere Male zerstört wurde. Das war zur Zeit der westgotischen Besetzung, als diese Kirche erbaut wurde.

Anmerkung: 
der Gott Ares mit seinem unterirdischen Kult scheint eine Vermischung
der keltischen Götter Kernunnos und Belen mit einem prä-keltischen, vielleicht iberischen, oder einem noch älteren Kult zu sein, da der keltische Götterolymp sehr offen war für diese Kulte. Das impliziert gewiss keinen sichere Differenzierung für diese Kultur, die unterirdischen Nekropolen und Hügel sind Pforten zur "anderen Welt",
bevölkert von den vorhergehenden Göttern und den ihren, also genauso heilig.


2) Als die in Spanien mächtig gewordenen Sarazenen die Region überfielen, fielen die von den Westgoten befestigten Plätze in ihre Hände; die Besatzung des Radaés dauerte lange Zeit an, weil es die Regionalhauptstadt war, stark befestigt: Die Überlebenden, nachdem sie sich in dem antiken Tempel verschanzt hatten, der sie jedoch nicht schützen konnte, flohen durch einen unterirdischen Tunnel, der zum heutigen Schloß führt, und von da, hin zum Blanchefort genannten Ort; ein Seitenarm dieser unterirdischen Einrichtung fällt hinunter zur Sals, gegenüber von Coustaussa: der Fluß wurde überquert an einer Furt (die heute noch besteht) , der Ausgang dieses Tunnels wurde durch einen Erdrutsch verschüttet; dagegen ist der zweite nach Coustaussa immer noch sichtbar, auf der linken Seite der Strasse, die nach Arques führt.

Anmerkungen: 
Diese Episode könnte mit den Ereignissen übereinstimmen, die die sich zwischen 719 und 759 abgespielt haben, als die Sarrazenen Carcassonne und Narbonne besetzt hatten und versuchten, die Region Corbières zu beherrschen. Übrigens zunächst ohne Erfolg. Der Widerstand der keltisch-gotischen Bevölkerung war enorm. Die Existenz dieser unterirdischen Gänge und Kammern wurde von Louis Fedie 1874 beschrieben und von Vic und Vaissetes in ihrer monumentalen generellen Geschichte des Languedoc vermutet. Der Hinweis von Rhede als lokale und nicht als königliche Hauptstadt ist von grosser historischer Bedeutung.



3) Nachdem Karl der Große die Sarrazenen verjagt hatte, richtete sich eine neue Bevölkerung dort ein; aus dieser Zeit weiß man nicht viel. Es brauchte bis zum Beginn der Kreuzzüge gegen die Albigenser, um den Namen von Rédé in der Geschichte wiederzufinden. Man mutmasst, dass Rédé nach Montségur gefallen sei und dass einige der Katharer sich anscheinend vor der Aufgabe auch in dem Tempel verschanzt haben, aber da gibt’s nichts Genaues.

Anmerkungen: 
Da finden wir wieder ein typisches Beispiel des Eindringens
von lokalen Traditionen. In der Tat, im gesamten Corbières wird
die Abwehr der Sarrazenen Karl I. dem Grossen zugeschrieben.
(Moux, Carcassonne, Lagrasse, Limoux, etc.) während es doch historisch sein Vater Pipin war, der hier sein Meisterwerk 759 mit Hilfe der Bevölkerung von Septimanien ablieferte. Rhede fällt vor 1244, um 1209-1210. wie Coustaussa, die Bevölkerung flieht,
Es ist wahrscheinlich, das sich unter ihnen Catharer befanden, so sagt es die Tradition.

4) Die große Epoche, die uns am meisten inteessiert, findet sich während der Beherrschung der Gegend durch die Grafen de VOISINS nach dem Fall der Katharer und ihrer Verbündeten. (Gewisse christliche Seigneurs folgten den bedeutenden Führern der Katharer, nicht aus religiöser Überzeugung, sondern aus Gehorsam eines Vasallen gegenüber seinem Herrn; das war etwa der Fall beim Grafen von Aniort und seinen Brüdern. Still erlangten sie ein gutes Ergebnis. Ein grosser Prozess in Carcassonne fand statt; sie plädierten in ihrer Sache und erreichten die Einstellung der Anklage. Sie wurden wieder in ihre Güter eingesetzt, unter der Bedingung, dass sie ihren Namen änderten; seit dieser Zeit bis heute führt die Familie den Namen De Niort, ein kleines Dorf neben dem Plateau von Sault) die Überlebenden der Schlacht teilten sich die Region.

Das Ergebnis der Schlacht vom Razé fiel dem Ritter de Voisinis zu, niederer Adliger ohne Apanage, Sohn des Grafen von VOISIN (le Bretonneux, Nähe Paris), Vassalle von Simon de Montfort, dem er in seine Abenteuer gefolgt war und der die Chance hatte, die Schlacht zu überleben. Er nahm den Titel an: Graf Pierre I de Voisin, Herr vom Razé; später wurde er zum Senneschall ernannt; sein Sohn folgte ihm unter dem Namen Pierre II, der Kadett Paul-Guillaume wurde verdächtigt, sich einer Räuberbande hinzugeben. Um den Namen eines Grafen de Voisin in der Geschichte wiederzufinden, muß man bis zum hundertjährigen Krieg gehen (1365).

Die grossen Kompanien verwüsteten die Gegend; der Seigneur dieser Epoche: Alarich I de VOISIN, entschied, diese auszulöschen; er vereinigte seine Ritter und seine Vasssallen und stellte sich den Routiers entgegen. Das Zusammentreffen fand bei St. Paul de Fenouillet statt. Nach einer harten Schlacht gewannen die Routiers die Oberhand und das, was von den Truppen Alarichs übrigblieb, zog sich nach Réda-Castel zurück, verfolgt von den grossen Kompanien, die die Stadt belagerten, die rasch eingenommen und zerstört wurde.

Erhalten blieb nur das Schloss, obwohl eine Kanonenkugel in den Turm der Wehrmauer eingeschlagen war, den Turm Marsala (= St. Barbara). Eine enorme Explosion zerstörte alles, aber der Zwinger blieb unbeschädigt - der Widerstand hielt an, bis... Nachdem die Routiers die Kirche von St. Peter geschliffen hatten, fanden sie den Eingang eines unterirdischen Tunnels. Sie eilten hinein, weil sie hofften, sie könnten das Schloss von innen erobern, aber sie erreichten es niemals: In einer Biegung des Tunnels befand sich eine Falltür, und alle, die darauf traten, fielen in einen Brunnen. Dort liegen sie bis heute. Nach diesem Abenteuer wurde die Belagerung aufgehoben. Ungefähr aus der gleichen Zeit stammt der Tunnel zum Schloß von Reda, errichtet für die Frau von Pedro, dem grausamen, König von Kastilien. Blanche von Kastilien, die dritte Frau, die diesen Namen trug (tatsächlich war sie Blanche von Bourbon) suchte einst Zuflucht beim Grafen von VOISIN, der Kraft seiner Besitzungen ebenso sehr ein Vasall des Königs von Frankreich als einer des Königs von Kastilien war, aber diese Episode trägt nicht viel zu unserer Geschichte bei. 

Wir müssen bis zu den Religionskriegen vorspringen, um ein neues Kapitel in der Gegend aufzuschlagen. Die Calvinisten überrannten die Gegend und zerstörten die Städte, deren Einwohner sich weigerten, ihre Ideale anzuerkennen. Das Schloss Rennes und die Stadt wurden ein weiteres Mal zerstört. Die umgebenden Städte erltten das gleiche Schicksal. Es ist dies die Periode, von der die benachbarte Stadt ihren Namen bezog: Esperaza. Dies ist keine Verzerrung des französischen Wortes Hoffnung (esperance) sondern ein Gegensatz zu dem okzitanischen Ausdruck "Es-per-raza", was auf französisch bedeutet: Das ist fürs Schleifen). Die Familie de VOISIN verschwand aus der Gegend nach diesem Abenteuer.

Anmerkung: 
Der Hinweis auf einen unterirdischen Gang von der Kirche St.Pierre, heute zerstört, ist interessant. Die d'Aniorts waren nicht massvoll, im Gegenteil, ihre Verwicklung in die Sache der Katharer und der abtrünnigen Herren, rechtfertigte den Verlust ihrer Güter und es dauerte lange ihn wieder zurück zu bekommen (fast ein Jahrhundert! und es gelang auch nur teilweise). 
Zur Etymologie des Namens "Esperaza", dieser Name des Dorfes findet
seine Herkunft im Metier der Flösser des Flusses Aude, es ist Tatsache, dass dieser Teil des Languedoc das Subjekt zwischen zwei Lager in einem der heftigsten Religionskriege war.

5) Ermüdet durch soviel Ungemach, kam das Razes langsam wieder zum Leben, und neue Familien kamen, um sich dort niederzulassen. RlC gelangte in das Eigentum der Familie de Hautpoul de Blanchefort. Es scheint, dass diese neuen Herren reich und mächtig waren, weil andere adeligen Familien ihre Freundschaft und Verbindungen durch Heirat zu schließen suchten. Es war dies die Periode der Bourbonen-Könige, und wir müssen bis zu deren Untergang warten, bevor die Stadt von Rennes-le-Châteu erneut in die Geschichte eintritt. Zu dieser Zeit war sie eine Etappen-Station auf der Flüchtlingsroute nach Spanien. Der Seelsorger der Zeit versteckte die Emigranten versorgte sie mit Nahrung. Als er merkte, dass er zu weit gegangen war und dass die Bürgerbehörden auszogen, um ihn zu verhaften, vergrub er seine mageren Habseligkeiten in der Kirche, verfasste auf einigen Pergamenten die Geschichte seines Landes und versteckte sie in einem der Pfeiler, die den Altar trugen. Dann floh auch er; er sollte niemals zurückkehren.


Anmerkung: 
Das Auftreten der alten und angesehenen languedocinischen Familie Hautpoul in Rennes datiert noch vor dem Ende des Religionskrieges.
Die Annahme des Titels Marquis de Blanchfort, erfolgte nach ihrer
Ankunft. Dieser Pfarrer ist Antoine Bigou, der sich nach Aragon ins Exil begeben musste, weil er den Eid auf das Konkordat nicht leisten wollte (respektive forderte er zu viele Restriktionen), er wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt, als fahnenflüchtiger Priester. Merken wir uns den Hinweis auf Pergamente im Pfeiler, dies bevor de Sède und dies ist eine Überraschung! Man ist weit weg vom vermuteten Inhalt von gewissen Autoren dieser Dokumente (und die schreiben später als der Rapport Cholet).

6) Rlc war immer noch eine wohlhabende Stadt, obwohl sie isoliert lag. Keine befahrbare Strasse verband sie mit anderen Orten, bloß ein schlechter Maultier-Weg führte nach RlB. Es gab wenig Geld in der Gegend, die Einwohner versorgten sich selbst mit allem Erforderlichen, sie lebten bescheiden, auch wenn dort alle Gewerbezweige vertreten waren. Der Seelsorger der Zeit, Berenger Sauniere, drängte den Bürgermeister, ihm ein Darlehen in Höhe von 91,60 F zu gewähren, um das Dach der Kirche zu reparieren, aber weder der Seelsorger, noch die Gemeinde besassen eine entsprechende Summe, obwohl es auf den Altar regnete. Eines morgens wurde der alte Glöckner beim Läuten seiner Glocke fast von einem Holzstück am Kopf getroffen, das von oben aus dem Geläut herabfiel. Er stieß es mit dem Fuß nach innen und führ mit dem Angelus-Läuten fort. Am Abend fand er das Holzstück wieder, hob es aus Neugier auf und befand es zu leicht für seine Größe; Beim näheren Hinsehen stellte er fest, dass es ausgehöhlt war und Farnkraut enthielt. Darin fand er ein Pergament, was um einen Knochen gewickelt war. Das Pergament war in Latein verfasst, er brachte es zum Pfarrer, der sagte: "Das ist sicher eine Reliquie und ihre Geschichte". Über mehrere Tage hinweg versuchte der Pfarrer ohne großes Ergebnis, das Rätsel zu übersetzen. Darum begab er sich nach Paris und kam mit einer Übersetzung zurück. Am folgenden Donnerstag begann der Pfarrer mithilfe der Chorknaben, eine Steinplatte in der Kirche zu heben, aber sie war schwer und es brauchte den ganzen Morgen, um sie zu entfernen: Schließlich war es gegen Mittag geschafft, an der Stelle, wo die PLatte gelegen hatte, befand sich eine große Öffnung im Boden und der Beginn einer Treppe. Er schickte die Jungen weg mit den Worten:" Kommt in zwei Stunden zurück, es gibt Bonbons für alle!" und schloß such in der Kirche ein. Nach zwei Stunden war die Tür noch immer verschlossen. Sie wurde nicht eher als um vier Uhr geöffnet und der Pfarrer strahlte, und verteilte, was er versprochen hatte. Von diesem Tage an begannen alle erdenklichen Geldausgaben. Nachdem er die Kirche repariert und verschönert hatte, baute er sich ein großes und schönes Haus, wo er eine offene Tafel für jedermann unterhielt; er tat viel für die Ortschaft und seine Einwohner, reparierte ihre Häuser und gab ihren Töchtern Mitgift zum Heiraten. Aber er bekam große Probleme mit dem Bischof, er wurde mit allerlei Beschuldigungen überzogen. Pakt mit dem Teufel, Handel mit Messen, Spionage, "Briefkasten" für geheimnisvolle Post etc. Das hielt ihn aber nicht davon ab, Geld auszugeben und zu bauen.

Anmerkungen :
Es ist erstaunlich, dass B. Saunière, der am Seminar in Carcassonne Lateinisch und Griechisch studiert hatte und dabei übrigens sehr gut benotet wurde, nicht in der Lage gewesen sein soll einen lateinischen Text zu übersetzen, auch wenn die Schrift schwer zu interpretieren war was sofort die Unzialen vom VI bis zum XI Jahrhundert ausschliesst, die eine sehr klare Kalligrafie ist und die ebenso die Redaktion des lateinischen Textes nach der zweiten Hälfte des XIV da auch diese eine sehr leicht lesbare Kalligrafie ist. Die These der Reliquien scheint plausibel ebenso der Hinweis, dass Saunière sich nach Paris begab für die Übersetzung, die viele Frage aufwarf. Carcassonne ebenso Narbonne oder Toulouse hätten dies nicht gekonnt. Wenn es sich um ein codiertes Dokument handelte, stellt sich die Frage, wie Saunière zu dieser Einsicht kam?

7) Eines Tages stellte eine gut situierte und reiche Dame fest, dass es unpassend sei, dass man die Messe (in dieser schönen neue restaurierten Kirche) auf einem alten Altar zelebrierte; mit dem Einverständnis des Pfarrers jedoch ohne sich um die Archäologie zu kümmern, liess sie den alten Altar abbauen, der aus karolingischen Zeiten stammt, vielleicht sogar aus der Westgotischen Epoche, um ihn mit demjenigen zu ersetzen, den man heute sieht. Dabei wurde eine Entdeckung gemacht; in einem der Säulen die die grosse Platte trug, entdeckten die Arbeiter die drei Pergamente, die der Priester, der zur Zeit der Konvention nicht vereidigt wurde dort versteckt hatte; die Übersetzung machte dies Mal wohlhabend; dank den ersten zwei weiss man was oben geschrieben wurde bezüglich der Geschichte des Landes; der Inhalt des dritten wurde nicht verbreitet, aber das Verhalten Saunières gibt klare Hinweise auf seinen Inhalt. Er fragte die seinerzeit beim Bau des Glashauses beschäftigten Arbeiter mit Pickeln und Schaufeln in die Kirche zu kommen; er liess sie hinter dem Altar grarben und bald kam der Hals eines Kruges zum Vorschein, worauf er alleine weitergraben wollte und das Versteck des emigrierten Priesters fand. Aus diesem Krug hatte er den wunderbaren Kelch, den er dem Domherr von St. Paul de Fenouillet schenkte, um ihm für seine Verteidigung am Gerichtshof in Rom zu danken.

8) Von wo hatte Pfarrer Saunière all dieses Geld?
Wenn wir alle oben geschilderten Fakten betrachten, gibt es keinen Zweifel, dass er einen Schatz gefunden hatte, indem der die Platte der Ritter verschob fand er den Weg zum Tempel wieder. Nun versuchen wir die Herkunft dieses Schatzes oder dieser Schätze zu ergründen: 
A) Die Westgoten: Alarich I, König der Westgoten, eroberte Rom zwei Mal: das erste Mal begnügte er sich mit einem Lösegeld, das zweite Mal plünderte er die Stadt und im Jahr darauf starb er. Um diesem grossen Führer ein ihm entsprechendes Grabdenkmal zu geben, leiteten seine Soldaten einen Fluss um, gruben im ausgetrockneten Flussbett sein Grab und nach der Beerdigung wurde der Fluss wieder in sein ursprüngliches Bett zurück. Wenn man der Legende glaubt, wurden seine Güter mit ihm im Grab versenkt, aber der Anteil des Königs war vermutlich nicht der ganze Schatz von Rom. Die Geschichte sagt, dass die Westgoten nachdem sie heimgekehrt waren, sich nicht auf die Wahl eines neuen Königs einigen konnten; eine gewisse Anzahl, circa 40'000, weigerten sich den Nachfolger von Alarich anzuerkennen und nachdem sie sich einen Teil des Kriegsschatzes angeeignet hatten, überschritten sie die Berge und siedelten sich im Gebiet an, das uns interessiert. Die Lage von Radeaes war hervorragend für die Verteidigung geeignet, man sagt, dass die Flüchtigen lange von den Verfolgern belagert wurden, aber es gelang diesen nie das Plateau zu erobern. Die abtrünnigen Westgoten machten Radeès zu ihrer Hauptstadt und es ist logisch, dass sie ihre Schätze dort deponierten.
B ) Die Katharer: Man weiss, dass die Kreuzfahrer als sie Montségur eroberten nichts fanden; man weiss auch, dass am Tag vor der Übergabe drei Männer auf Anweisung des Befehlshabers, mit Strickleitern die Festung verliessen. Waren sie beauftragt den Schatz an einen anderen Ort zu bringen um ihn für die Gläubigen der nachfolgenden Generationen zu bewahren?
C) Die Templer: Sie waren in der Region stark vertreten; sie hatten eine Commanderie in Campagne-sur-Aude, ein Observatorium auf dem Mont Bézu und in Blanchefort gehörte ihnen ein Schloss; die Adligen waren wohl oder übel gezwungen mit ihnen zu marschieren. Ein Hinweis, dass die Templer in diese Schatz Affäre verwickelt waren, ist dass auf der Platte, genannt die Platte von Blanchefort, nebst lateinischen Inschriften sich Zeichen befanden, wie sie nur die Templer gebrauchten. Auf ihren Besitzungen lag immer ein gewisses Tabu, sodass ihre Depots die Jahrhunderte überdauerten, ohne dass man sie herausholte; alles was von den Templern stammte rief grosse Ängste hervor bei denen, die die Gelegenheit hatten sich den Gütern zu nähern.
D) Blanca von Kastilien: Durch ein vor Ort gefundenes Pergament ist es bewiesen, dass die Mutter des heiligen Ludwigs mit grosser Begleitung und zahlreichem Gepäck nach Rédé kam; diese Gepäckstücke, wenn man dem Inhalt des Schriftstücks folgt, wurden in einem gemauerten unterirdischen Versteck untergebracht, unter dem alten (ehemaligen) Schloss der VOISIN. Wenn man einem ebenfalls mächtigen Allierten die Bewachung des Gepäcks anvertraut müssen diese die Aufbewahrung mit grösster Sorgfalt übernehmen. Dies passierte im Juni 1249, der König war beim Kreuzzug und noch nicht Gefangener, es war also nicht sein Lösegeld, aber vielmehr was vom königlichen Schatz übrigblieb, und die königliche Regentin, die ihr Ende nahen fühlte, wollte ihn in Sicherheit bringen, weil sie den Baronen des Hofes nicht traute.
E) Blanca von Frankreich: Tochter des heiligen Ludwigs, geboren in Jaffa 1252. Wurde (als zweite dieses Namens) zu Blanca von Kastillien durch die Heirat mit dem Infanten von Kastilien. Sie hielt sich ebenfalls in Rédé auf; für sie wurde das alte Templerschloss wieder hergestellt und nahm den Namen Blanchefort an. Die Geschichte geht wie folgt weiter: es passiert während der Herrschaft von Philipp III, dem Kühnen. Nach der Ermordung des Thronerben von Kastilien, dem Gatten der Blanca von Frankreich und der Entführung seiner zwei Kinder, provozierte der König von Frankreich ein Treffen von drei Königen (Frankreich, Mallorca und Aragon); die Gespräche brachten aber nichts und es kam zum Krieg, den Frankreich verlor; in den Verhandlungen die folgten wurde vereinbart, dass die Kinder von Kastilien der Mutter überlassen werden sollten, unter den Bedingungen, dass sie auf den Thron von Kastilien verzichtete und die Familie in Frankreich lebte. Im Gegenzug sollte eine grosse Summe Gold jedes Jahr lebenslang an die Witwe überwiesen werden. Hauptsächlich wohnte sie in Lunel aber sie machte häufige Aufenthalte in Blanchefort. Während eines solchen Aufenthaltes, wurde der kleine Begleitzug, der den Jahreslohn bewachte, angegriffen und die Angreifer töten alle Belgeitpersonen und die Maultiere und raubten das Gut. Jedermann in der Region wusste, dass der Schuldige der Graf Paul-Guillaume war und dass er das Beutegut in einem unterirdischen Raum in seinem Schloss versteckte. Kurze Zeit später verschwand der Graf, Blutrache? Exil? Man weiss nichts darüber.

9) Auf welchem Weg begab sich Pfarrer Saunières zu seinem Schatz? Das erste Mal geschah dies durch die Verschiebung der Steinplatte der Ritter; bei einer Untersuchung, die lange nach seinem Tod gemacht wurde, marschierten die Kirchgänger auf den Platten im Zentrum der Kirche, gegenüber dem Altar. Dieser Standort ist falsch, weil wenn man an diesem Ort gräbt wie wir das getan haben, stellt man fest, dass da während Jahrhunderten niemand gegraben hat. Nachdem der Pfarrer Saunière die Fliesen neu hatte legen lassen, war der Hohlraum unter der Platte nicht mehr zugänglich und trotzdem stieg er weiterhin zu seinem Schatz herab. Also hatte er, als er im unterirdischen Raum war, andere Ausgänge gefunden; dies beweisen zwei Vorgänge:
Eines Abends betritt er den Friedhof, die Leute beobachten das, aber er verschwindet schnellstens; die Verfolger verstecken sich und warten seine Rückkehr ab, aber sie sehen ihn nie wieder zurück kommen, aber am nächsten Morgen hält er seine Messe in der Kirche.
Es gibt noch einen anderen Weg zum Eingang des alten Tempels und er befindet sich im Steingarten. Eines Abends folgt ein Mann dem Pfarrer und er sieht ihn unter der Erde verschwinden, nachdem er in diesem Garten gegraben hatte; er steigt nach ihm hinunter und findet überraschend ein mächtiges Fass voller Goldstücke. Der Pfarrer, erbost dass er überrascht wurde, steigt mit dem Mann wieder die Stufen hoch und führt ihn in die Kirche: er lässt ihn auf das Evangelium schwören, niemals über das zu sprechen, was er gesehen hatte. Der Mann hielt sein Wort während seines ganzen Lebens, aber auf dem Totenbett sprach er davon, jedoch ohne den genauen Ort anzugeben, wo der Pfarrer gegraben hatte.

10) Das Gepäck der Blanca von Kastilien: man muss unterscheiden zwischen dem Schatz des Pfarrers und dem Depot der Regentin. Ich hatte das Pergament, das die unterirdischen Anlagen mit dem Gepäck behandelt selber in den Händen und es gibt keine Verbindung zum alten Tempel oder wenn eine existierte, wurde sie zugemauert.
Auf diesem Pergament hat es zwei Schriften: eine weiche die die Spur formt und der Haupttext, datiert und signiert durch Bruder Dominque de Mirepoix, am 29. Juni 1249. Die Signatur der Assistierenden, Dame Régende hat dieses Gepäck hat diese Gepäckstücke eingegraben und den Plan auf seine Anweisung hin erstellt. 
Die zweite Schrift ist sehr fein, wie mit Punkten gemacht, die Tinte ist schwarz während die erste bläulich ist, gibt sie nur ergänzende Hinweise, wie „Untergrund aufgeschüttet durch SMBC“ und beim Ort des Depots „Hier ist die Kraft (oder Macht) vergraben“. Diese zweite Schrift ist weder datiert noch signiert, aber unzweifelhaft jünger.


11) Die Platten und ihre Inschriften
A) Auf einer Platte die in einem Erdrutsch gefunden wurde und in den Wurzeln einer Steineiche lag, hatte es folgende Inschriften: Auf dem Spitz eines Eckens das Templerkreuz, im innern eine Medianlinie geschnitten von „IN MEDIO“, am Ende der Ecklinien „RN“ und „SIL“; unten stand „PRAE-CUM oder GUM
a) die Inschrift ist grobschlächtig und nach meiner Meinung das Werk eines Flüchtigen oder eines Überlebenden eines der Massaker, er wollte Eingeweihten ein Merkzeichen hinterlassen, das es ihnen ermöglichen würde etwas wiederzufinden. Jemand der die Gegend gut kannte wusste, dass auf dem Mont Bézu ein Beobachtungsposten der Templer war; man kann immer noch auf einem Stein auf dem Gipfel ein Tatzenkreuz sehen. Es gibt auf der rechten Seite es einen Ort der „Rocos Négros“ genannt wird (schwarze Felsen), für die rechte Linie: links, einen Bergrücken dominierend sieht man den Glockenturm des Dorfes Sausil: also haben wir unsere drei Referenzpunkte, es handelt sich also darum in der Verlängerung der Medianlinie einen Ort oder eine Stelle zu finden wo sich die Wörter „PREA-CUM“ befinden. Die Verlängerung der Medianlinie führt uns nach Rennes-le-Château. 
b) Auf dieser Bodenplatte, Platte von Blanchefort genannt (sie diente gegen 1781 dazu das Grab einer Dame dieser Familie zu bedecken), findet man die gesuchten Worte, plus andere. Hier ist die Übersetzung.

rendre ou Rennes Au roi ou du Roi
les coffre ou dans la cave ou
l'avoir souterrain


Begeben oder Rennes Dem König oder vom König
die Tresore oder im Keller oder
es (oder ihn) haben Untergrund

- Mit diesen Worten kann man mehrere Sätze konstruieren, alles hängt vom geistigen Esprit der interessierten Person ab und wenn man versucht folgende Worte einzubauen mit der Übersetzung „PRAE“ =vorher, „CUM“ und oder „GUM“ =Goten (wohlverstanden Westgoten), kann man diverse Sätze bilden aber aus allen geht hervor, das königliches Gut in einem unterirdischen Raum deponiert wurde. Für das Zeichen oben, das gemäss Spezialisten für Inschriften der Tempelritter bedeutet: Stiege und mit den zwei Buchstaben „PS“ kann man sicher Sachen aussagen, für einige bedeutet es PARSE, der Teil in Vulgärlatein der im Satz eingebaut ist, gibt eine Idee der Teilung (der Teil des Königs); es ist möglich das die Buchstaben „PS“ an der Stelle der Stiege ist und man könnte noch etliche anderen Definitionen finden.
-Es verbleiben die acht Striche in der Inschrift „ARCIS CELLIS“ , auch hier könnte man seiner Fantasie freien Lauf lassen mit der Vorstellung: es könnte sich um die acht Stufen einer Treppe handeln oder um acht Tonnen Gold und es ist nicht verboten andere Interpretationen zu finden. Also wo befand sich diese Plate ursprünglich? Wenn sie sich auf der Seite der Kirche St.Magdalena befand, dann sind ihre Zeichen relevant für den antiken keltischen Tempel und seinen Zugang; wenn sie sich über dem Eingang zum Untergrund gegen die Kirche St.Peter hin befand, ist alles nochmals neu zu bewerten und das Wort „GUM“ zu streichen und nur CUM wäre relevant.
-In jedem Fall hatte diese Platte eine grosse Bedeutung, sonst hätte der Pfarrer Saunière sich nicht die Mühe gemacht die Inschriften zu beseitigten, um angeblich ein Ossuarium zu decken, pure Fantasie, keine Frage.
c) Die Zahl 8 scheint eine grosse Rolle in Rennes-le-Château zu spielen, man findet sie auch dem Pfeiler des alten Altars, auf den Seitenflächen, komischerweise durchzogen von einem doppelten Zig-Zag; es hat auch auf diesem Pfeiler ein Viereck auf dem Grund eines Blattes (oder Halm oder Schaft) mit 8 Kreisen, 8 Tonnen darstellend?. Es hat auch andere Inschriften, leider teilweise durch den Zement verdeckt. Und wo befindet sich der zweite Pfeiler des alten Altars?

12) RECHERCHEN, ARBEITEN, RESULTATE
A) Ich meinerseits habe unter und hinter dem Altar gegraben: Nichts. Unter der Stiege zur Kanzel, gibt es eine andere Stiege, die nach unten in Richtung Friedhof führt. In dem Pfeiler, links von der Sakristei scheint es gleiche Steine wie in der Apsis in Bogenform zu geben, aber das ist sehr vage. Unter dem Fussboden der Sakristei, habe ich den Anfang einer Stiege gefunden, die nach Süden führte; die Stiegen sind grob gemeisselt und sie hat die Breite des Eingangs der Sakristei. In diesem Jahr musste ich meine Arbeit abbrechen, meine Ferien und meine finanziellen Mittel waren zu Ende.
B.) Einige Jahre später finanzierte eine sehr wohlhabende Person die Arbeiten, den Aufenthalt und das Personal. Ich kam auf den Platz zurück. Wir verloren viel Zeit mit unnötigen Diskussionen um eine Grabungsbewilligung zu bekommen und, zuerst musste ich die Fliessen der Kirche entfernen, bei der Kanzel beginnend; während der Geldgeber eifrig versuchte mit dem Pendel den Eingang zum Untergrund zu finden, nichts… Ich setzte meine Arbeit bis zur Hinterwand der Kirche fort, bis zum jungfräulichen Untergrund grabend. Wir haben zahlreiche leere Gruften gefunden. Wir machten dieselbe Arbeit auch entlang der Süd Mauer, mit ähnlichem Resultat mit dem einzigen Unterschied dass alle Knochen –die auf der anderen Seite fehlten-, ein buntes Mischmasch bildeten. Nach dem Hinweis einer Wahrsagerin, mussten wir hinter dem Altar graben: nichts. Der Winter und der Schnee zwangen uns die Arbeiten einzustellen.
C) Mit Herrn Domergue und seinen Freunden gruben wir einen Graben im gewachsenen Fels, ausgehend von seinem Hause, von ungefähr 18m Länge. Herr Domergue ist überzeugt, dass der Eingang zum Untergrund gegen den Altar zu ist; der Graben erreichte den Altar und wir haben nichts gefunden. Dieser Sucher hatte schon alleine gegraben, ausgehend von einem Lokal das an das alte Pfarrhaus grenzte und einem gemauerten Kamin folgend, der eine Art Lüftungsschacht zu sein schien, er musste aufgeben, weil er den Kamin verloren hatte. Er grub auch, ausgehend vom Weg der den Friedhof durchquert, vom Nord-Ost Ecken aus, ohne Resultat. Er öffnete mit Sprengstoff den Deckel eines Brunnens der auf seinem Grundstück lag; dort fand er das Pergament von Dominque de Mirepoix; im Prinzip müsste der unterirdische Gang in diesem Brunnen in den Steinwänden enden; nichts scheint von Menschenhand gemacht. Er hat auch begonnen auf dem Grund der Zisterne der ehemaligen Schmiede zu graben; ohne Resultat..
D) Etliche Zeit vor diesen Grabungen kamen Sucher von Carcassone und schlossen sich in der Kirche ein. Sie gruben ohne irgendjemand zu fragen und ohne was nachher zu sagen ob sie was gefunden hatten oder nicht.
E) Etliche andere Sucher kamen und gruben, jedoch ohne Resultat.

13) Man sagt, dass im Verlaufe der Jahrhundert zwei Personen mit Erfolg in den Untergrund eingedrungen sind:
Ein Schäfer, der einem entlaufenen Schaf folgte; er folgte ihm zu einem Loch wo es Knochen gab und der Boden von Goldstücken übersät war; er nahm davon eine genügend grosse Menge mit, wurde des Diebstahls angeklagt und zu Tode verurteilt.
Man sagt auch, dass während der Epoche von Louis XIV ein Priester einen Schatz heraus holte. 1959 als ich in der Kirche arbeitete trat ein Faktor (Bote) ein und sagte zu mir: „Es hat einen unterirdischen Gang, der von der Kirche zum Schloss geht, aber um nichts auf der Welt, wollte ich da durchgehen“. Er sagte mir auch: „Pfarrer Saunière erhielt viele Mandate“. (Zahlungen)

14) A)Nach all dem muss man eine Schlussfolgerung ziehen:
Was den keltischen Tempel betrifft – Die beste Art und Weise um ihn zu finden, wäre den ersten Weg von Pfarrer Saunière zu nehmen; d.h. die Platzierung der Dalle du Chevalier zu kennen. Die Kenntnis über den Ort ist nicht ganz verloren gegangen: Zwei Personen kennen das Geheimnis, aber sie bewahren dieses Geheimnis gut.
Im Felsengarten gäbe es nicht viel Arbeit, den zweiten Weg zu finden. Aber in beiden Fällen scheitert man am Veto der Gemeindsbehörde.
B ) Nach allem was vorher geschrieben wurde, kann man glauben, dass es sich um zwei sehr wohl getrennte Dinge handelt, ohne jeglichen Bezug zueinander.
1. Der antike Tempel mit seinem/seinen Depot(s).
2. Der Untergrund des Schlosses mit Dingen der regierenden Dame.
C) Wenn es durch Glück, jemanden gelingen sollte in den Untergrund oder in den antiken Tempel der Kelten zu gelangen, ist die allergrösste Vorsicht geboten; Gefängnisse, Todes- oder andere Fallen könnten in der Passage von unvorsichtigen Personen ausgelöst werden; die Mechaniken der mittelalterlichen (Fall)Steine sind so gemacht, dass sie der Zeit widerstehen, das Abenteurer der Routier von 1365 ist der Beweis.

25.April 1967
gezeichnet J.Cholet

zum Seitenanfang